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Internationaler Ostereiermarkt in Schwetzingen

50 ausgesuchte Künstler verblüffen die Besucher mit detailreich verzierten Ostereiern in allen Größen am 7. und 8. März im Schwetzinger Schloss. Die im Barock glänzende Sommerresidenz des kurpfälzischen Hofes, ist vor allem wegen der Schönheit und Harmonie ihres Schlossgartens weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt.

Kein Ei gleicht dem anderen. Das ist auf dem nunmehr 31. Ostereiermarkt im Schloss Schwetzingen gute Tradition.


Kunsthandwerk auf gewölbtem Grund

Da wird gebatikt, umstickt, aquarelliert, geätzt, gedrechselt, graviert oder geklebt. Beim Ostereiermarkt finden die Besucher detailverliebte Osterdekorationen und können manchen Kunsthandwerkern bei der Arbeit zusehen. Die hier präsentierten Ostereier erzählen viel über die Wertschätzung, die ihnen als Quelle neuen Lebens entgegen gebracht wird. Im Zirkelbau des Schwetzinger Schlosses sind verzierte Exponate jedweder Größe zu entdecken – vom Wellensittich-Ei bis zum Straußen-Ei.


Jede Kultur hat ihre Technik

Beim Schwetzinger Ostereiermarkt werden Eier aus vielen Ländern Europas verkauft. Aus Rumänien kommt die Tradition gebatikter Eier. In Russland werden Holzeier wie Ikonen bemalt. Aus Polen, Tschechien und der Slowakei stammt die Kratztechnik, während man in Ungarn Eier mit Metall verziert. Frankreich ist für Porzellaneier berühmt. Glaseier werden im italienischen Murano gefertigt. Eier aus Email gelten als typisch englisch. Anregungen für die heimische Ostereimalerei gibt es also zuhauf.

Hier finden Kunstkenner und Sammler eine große Auswahl an kunstvoll verzierten Eiern, die sich zum Sammeln anbieten.

Freuen Sie sich auf die Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und Neues über deren Arbeit zu erfahren.

Ausgeblasene Eier - vom kleinsten Sittich – bis zum großen Straußenei, werden am Leereierstand angeboten.


Wie das Ei zu seiner Verzierung kam

Bemalte Eier gibt es nicht nur im Christentum. Als Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit wurden sie schon im alten Ägypten und antiken Griechenland dekoriert. Ostereier waren anfangs rot gefärbt und wurden schon im 12. Jahrhundert in West- und Mitteleuropa verschenkt. Die Farbe versinnbildlichte das Blut Christi. Goldfarbene Eier kamen in Osteuropa in Mode.

Der Brauch, zu Ostern Eier zu bemalen und zu verschenken, geht auf verschiedene Ursprünge zurück.In früheren Zeiten wurden die Ostereier der Frühlingsgöttin Ostara zum Opfer gebracht, heute gelten Sie eher als Zeichen der Freundschaft. Aus diesem traditionellen Brauchtum ist heute eine Kunst geworden, welche in vielfältiger Weise im Schwetzinger Schloss zu bestaunen ist.

Ein Ei sagt mehr als tausend Worte: Gefärbt, verziert, gekocht oder pur sind Eier seit Jahrtausenden Übermittler guter Wünsche und magischer Kräfte.


(Quelle Text: Christa Treiber; Bilder: U. Treutler)

Schloss Schwetzingen, Nördlicher Zirkel, 68723 Schwetzingen
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27.02. - 28.02.2016