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Der alte Mann und das Meer

Der alte Fischer Santiago macht nach 84 Tagen ohne Erfolg einen großen Fang – einen riesigen Fisch, größer als sein Boot und irisierend wie ein Regenbogen. Doch nach verbissenem Kampf gegen die Haie auf dem langen Weg zurück zum Hafen, kommt er als Verlierer nur mit dem Skelett des Fisches zurück.

Die Bühnenadaption von Jens Hasselmann und Dirk Schröter lebt von den Selbstgesprächen und den bewegenden Gefühlen des Fischers, brillant gespielt von Horst Janson, einem der ganz Großen des deutschen Films und Theaters. Die schon in der Erzählung bühnentauglichen Selbstgespräche des alten Fischers Santiago, seine Plaudereien und Fachsimpeleien in der Kneipe Terrace, und seine Unterhaltungen mit dem jungen Manolin machen es leicht, das Werk fast 1:1 auf die Bühne zu bringen.

Das sich zum Ende hin immer mehr verdichtende Geschehen zieht die Zuschauer in den Bann. Horst Janson ist die Rolle von Hemingways berühmtem Antihelden auf den Leib geschrieben. Ihm gelingt es, den Fischer ohne Pathos in seiner klugen Bescheidenheit glaubhaft darzustellen.

Mit großer Präsenz und Glaubwürdigkeit agiert Marie-Luise Gunst als Barfrau, faszinierende Sängerin und fesselnde Erzählerin. Die Musik ist tragendes Element der Inszenierung.

Regisseur Hasselmann steht auf der Bühne als Kopf einer Vier-Personen-Combo, die Gunsts Gesang durch selbst komponierte, ebenfalls mitreißende karibische Klänge begleitet.

(Quelle Bild und Text: Stadtverwaltung Albstadt)

Thalia-Theater
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16.02.2017
20:00 Uhr