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Bierige Genusserlebnisse an Weihnachten

Die Adventszeit ist eine wunderbare Zeit der Vorfreude – auch für die Erwachsenen. Weihnachten rückt näher und ist schon bald da. Aber wie alle Jahre wieder stellen sich jetzt auch die Fragen wem man was schenkt und mit welchen kulinarischen Köstlichkeiten gefeiert wird.

Damit Sie ganz entspannt, ohne Stress und Hektik die nächsten Wochen genießen können, haben wir einige Antworten und Inspirationen für verführerische kulinarische Geschenke sowie ein bieriges Festtagsmenü für Sie zusammengestellt.

Selbstgemachte Geschenke zu Weihnachten:


Früchtebrot

Früchtebrot und Christstollen

Je nach Region in Deutschland oder im gesamten Alpenraum werden hierzu etwas unterschiedliche Namen verwendet. So sind im Laufe der Jahrhunderte unterschiedliche Bezeichnungen entstanden wie Kletzenbrot oder Hutzelbrot. In Süddeutschland gehört das Kletzenbrot zu den altertümlichsten Weihnachtsgebäcken und war ursprünglich ein Fruchtbarkeitssymbol. Der Begriff „Kletzen“ bezeichnete dabei ausgedörrte Birnen.


Beginnen Sie um den ersten Advent mit dem Früchtebrot, denn die Aromen brauchen einige Zeit, um Ihr tolles Aroma im gesamten Brot zu entfalten. Ein wunderbares Geschenk, weil jeder seine individuelle Mischung verarbeiten kann, es einige Monate haltbar ist und es viel darüber zu erzählen gibt.

Zutaten: für 2 Früchtebrote (a ca. 650 g)

  • 350 g Trockenfrüchte - nach eigenem Gusto mischen aus Pflaumen, Birnen, Zwetschgen, Feigen, Datteln, Aprikosen, Apfelringe, Rosinen
  • 100g Nüsse nach eigenem Gusto mischen aus Walnusskerne oder Haselnusskerne
  • 40g Zitronat und Orangeat (Sie können es auch ersetzen durch klein gehackte Aprikosen)
  • Zitronenschale
  • Gewürze: 1 TL Zimt, ½ TL Kardamom, je ¼ TL gem. Nelken, Piment, Vanille oder wer hier nicht selbst mischen will verwendet fertiges „Lebkuchengewürz“.
  • 50 ml Bierbrand
  • 200 ml Weißbier-Doppelbock
  • Waldhonig (je nach gewünschter Süße 1 TL bis 4 TL)
  • Je 150 g Roggen- und Weizenmehl
  • 30 g frische Hefe

Die getrockneten Früchte werden zusammen mit den Gewürzen, den Nüssen, dem Zitronat und Orangeat, dem Abrieb von einer Zitrone in eine große Schüssel gegeben und mit dem Weißbier-Doppelbock und dem Bierbrand übergossen. Mit Folie abgedeckt dann zumindest über Nacht oder besser 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Schüssel mindestens 2 Stunden vor Backbeginn aus dem Kühlschrank holen, so dass diese sich langsam auf Raumtemperatur anwärmen kann. Die Hefe in einer großen Schüssel mit ca. 100 ml lauwarmen Wasser verrühren und mit einem Tuch zugedeckt 20 min an einem warmen Platz gehen lassen.

Das Mehl hinzugeben und kräftig unterrühren. Die Früchte und Nüsse hinzugeben und je nach Konsistenz entsprechend Flüssigkeit aus der „Früchtebrühe“. Den Honig hinzugeben und nochmals kneten. Alles nochmals eine Stunde gehen lassen.

Aus der Teigmasse zwei größere längliche Brote formen und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Nochmals 45 min bis 60 min ruhen und gehen lassen und in der Zeit den Backofen vorheizen auf 180 Grad bzw 160 Grad bei Umluft.

Bevor die Brote ca 50 min fertig gebacken werden, sollten diese eingestrichen werden mit der restlichen „Früchtebrühe“ oder Zuckersirup.

Herausnehmen aus dem Ofen und nochmals einstreichen und wer will kann als Verzierung noch weiße Mandeln andrücken.



Bier-Marzipan:

Marzipan selbst gemacht

Obwohl es gar nicht schwer ist, wird Marzipan kaum selbst gemacht. Doch steigern Sie die Begeisterung und überraschen Sie alle, wenn Sie hier selbst kreativ werden. Das Beste am Selbstmachen ist zudem, dass alles frisch und frei von jeglichen Geschmacksverstärkern oder Konservierungsstoffen ist.


Zutaten: für ca. 500 g Bier-Marzipan

  • 250 g geschälte Mandeln
  • 250 g Puderzucker
  • Bittermandelöl
  • Rosenwasser
  • Bierbrand oder Bierlikör

Sehr wichtig für das Gelingen des wunderbar duftenden Marzipan ist, dass die Mandeln sehr fein gemahlen werden. Deshalb nach dem Mahlen der Mandeln den Puderzucker hinzugeben, vermischen und nochmals kurz mahlen.

Die feingemahlene Mandel-Puderzuckermischung zusammen mit 4 EL hocharomatische Flüssigkeit in eine Schüssel geben. Nach eigenem Geschmack kann hierzu traditionell Rosenwasser verwendet werden oder Bierbrand oder Bierlikör oder Orangenlikör (z.B. Curaçao, Triple Sec, Cointreau, Grand Marnier) oder … Es gibt keine Grenzen!

Uns schmeckt folgende Mischung hervorragend 1 EL Rosenwasser als klassische Aromabasis, 1 EL Bierbrand und 3-4 EL Bierlikör für bierige Aromen und eine kleine Messerspitze fein gemahlener Zimt als zusätzlicher kleiner Weihnachtsgruß. Damit die Mandelnote verstärkt und die Süße mit einer dezenten Bittere abgerundet wird 5 Tropfen Bittermandelöl hinzugeben.

Alles kräftig mit den Händen verkneten bis die Masse geschmeidig ist (Nicht zu lange, denn sonst tritt bei den feinen Mandelstückchen das Öl aus und es wird bröselig). Marzipan zu keinen Kugeln formen und kühl aufbewahren. Wer will kann die Kugeln noch in Kakao oder Puderzucker wälzen.


Unser bieriges Festtagsmenü

Damit Sie auch entspannt mitfeiern und genießen können, haben wir beim bierigen Festtagsmenü darauf geachtet, dass Sie alles gut vorbereiten können und es nicht zu kompliziert wird.

Aperitif: Weihnachtliches Kristall

Starten Sie mit einem echten Überraschungseffekt und imposanten weihnachtlichen Aromen nach Bratapfel! Am Vortrag 0,3 Liter Apfelsaft zum Kochen bringen und 3 Stangen Zimt, eine Handvoll Rosinen, 2 Nelken und 2 Wacholderbeeren hinzugeben. Wer will kann dies noch mit Vanille verfeinern. Das Ganze ausschalten und noch 30 min warm ziehen lassen. Mit einem Sieb abseihen und dann die Flüssigkeit bei kleiner Hitze einkochen auf die Hälfte. Dann kalt stellen in den Kühlschrank bis zum Start des Menüs. Für unser Weihnachtliches Kristall nehmen Sie dann ca.1 bis 2 cl (je nach eigenem Geschmack) des selbstgemachten „Bratapfelextrakts“ und dann vorsichtig mit Kristall in einem Sektglas auffüllen.

Vorspeise: Rote Beete-Carpaccio

Farbenfroh und unglaublich schnell beginnt das Menü mit dem Rote Beete –Carpaccio. Dazu gekaufte oder selbst gekochte Rote Beete schälen und in sehr feine Scheiben schneiden. Für die Marinade Olivenöl mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer mischen und gut verrühren. Die Rote Beete -Scheiben in große flache Teller auslegen und einpinseln mit der Öl-Marinade. Dann darüber milden alten Balsamico oder Balsamico-Creme träufeln. Rucola waschen, ganz fein hacken und über das Carpaccio streuen. Auch darauf ein wenig Öl-Marinade und Balsamico träufeln.

Bierempfehlung hierzu: Zwickelbier, Kellerbier

Das naturtrübe Zwickelbier stellt hierzu harmonisch eine Verbindung her zu den leicht erdigen Noten der Roten Beete, den süßlichen Aromen des Balsamicos und der feinen Bittere des Rucola.

Hauptgang: Rinderfilet in Malzkruste

Zutaten: für 4 Portionen

  • 600 g Rinderfilet
  • 3 EL Malz (Weizenmalz)
  • 1 TL grobes Meersalz
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • 1 Eiweiß

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Im Mixer zuerst das Malz fein mixen/zerhacken, dann Zitronenschale, Salz und Semmelbrösel hinzugeben und mit ca. 3 EL Öl zu einer Paste verrühren. Das Eiweiß mit dem Schneebesen aufschlagen und in die Paste unterrühren.

In einer Pfanne das Rinderfilet rundherum kräftig anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Paste auf dem Filet verteilen und die Backofentemperatur auf 120°C reduzieren.

Das Filet in eine ofenfeste Form legen und 20-25 Minuten rosa garen. Gönnen Sie dem Filet vor dem Anschneiden noch 3 Minuten abgedeckt Ruhe.

Als Beilagen passen gut Kartoffelgratin, Kartoffel-Pastinaken-Püree oder Bratkartoffeln. Zusätzlich können Sie gern noch etwas Karottengemüse oder Wirsching servieren.

Bierempfehlung hierzu: Weihnachtsbier, Festbier, Weihnachtsmärzen, Adventsbier

Die weihnachtlichen Bierspezialitäten runden die Aromen des Rinderfilets ab ohne Geschmack zu überdecken. Die Malzaromen vereinen sich bei Fleisch und Bier. Eine festliche Partnerschaft.

Dessert: Weißbier-Parfait

Zutaten: für 4 Portionen

  • 3 Eier
  • 60 g Puderzucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 200 ml Weißbierdoppelbock
  • 3 EL Bierlikör
  • 3 Blatt Gelatine
  • 250 ml Sahne

Eigelb und Eiweiß trennen und das Eiweiß kalt stellen. Gelatine ca. 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen.

Eigelb mit Vanillezucker, Puderzucker, Bierlikör und Weißbierdoppelbock in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schaumig – ja fast cremig aufschlagen.

Gelatine ausdrücken und in der warmen Masse auflösen. Anschließend die Schüssel in kaltes Eiswasser stellen und die Masse kaltschlagen.

Das Eiweiß und die Sahne getrennt voneinander steif schlagen. Als Erstes die Sahne und dann das Eiweiß vorsichtig unter die Masse heben. Die Masse in eine mit Öl eingestrichene und mit Frischhaltefolie ausgelegte Auflaufform einfüllen, ober schön glatt streichen und ca 7 bis 8 Stunden gefrieren lassen.

Zum Servieren die Auflaufform kurz in warmes Wasser tauchen, damit es sich besser herauslösen lässt. Das Parfait mit der Folie aus der Form nehmen, in Stücke schneiden und nach Belieben mit Obst, Beeren, Fruchtpüree oder Rumtopf servieren.

Bierempfehlung hierzu: Weißbierdoppelbock

Das Duft- und Aromenspiel des Weizenbock nimmt kraftvoll die Süße des Parfait auf und verstärkt die bierigen Eindrücke. Zusätzlich fügt es vielschichtige Noten von Pflaumen, Röstaromen, Trockenfrüchte und ein Hauch von Sherry oder Port hinzu.

Digestif: Dunkler Bock/Doppelbock/Eisbock

Zum besinnlichen Ausklang des Festmenüs schenken uns die dunklen und malzaromatischen Bock- und Doppelbockspezialitäten schöne Genussmomente. Bitte bei ca. 10 bis 12 Grad in einem Bierverkostungsglas oder einem Weißweinglas servieren. Wer dann noch Platz hat für Plätzchen oder einfach nicht widerstehen kann, dann ist es doch wunderbar, dass die Bock- und Doppelbockspezialitäten gut dazu passen!

Eine Auswahl an Winterbieren finden Sie natürlich bei unseren Getränkefachgroßhändlern.